BAFA vs KfW Förderung: Unterschiede, Vorteile und welche Förderung sich für Eigentümer lohnt
- sofort-foerderung.de

- 13. März
- 5 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 4 Tagen
Viele Hausbesitzer stehen vor einer wichtigen Frage: BAFA oder KfW – welche Förderung ist die richtige?
Wer sein Haus modernisieren, energetisch sanieren oder eine neue Heizung einbauen möchte, stößt schnell auf unterschiedliche Förderprogramme. Doch die Zuständigkeiten haben sich in den letzten Jahren verändert. Gerade beim Vergleich Bafa vs KfW Förderung herrscht oft Unsicherheit. Dieser Artikel erklärt verständlich, welche Förderungen es gibt, wo die Unterschiede liegen und ob sich BAFA und KfW kombinieren lassen.

Das Wichtigste in Kürze
Wenn Sie schnell einen Überblick möchten:
BAFA und KfW gehören zur Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)
Die Heizungsförderung läuft seit 2024 über die KfW
BAFA fördert weiterhin viele energetische Einzelmaßnahmen
KfW bietet Zuschüsse, Kredite und Heizungsförderungen
In einigen Fällen lassen sich BAFA und KfW kombinieren
Was bedeutet Bafa vs KfW Förderung?
Beim Vergleich Bafa vs KfW Förderung geht es um zwei staatliche Institutionen, die Förderprogramme für energetische Sanierungen bereitstellen.
Beide Programme sind Teil der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) und unterstützen Eigentümer dabei, Energiekosten zu senken und Gebäude klimafreundlicher zu machen.
BAFA und KfW Unterschied
Der wichtigste Punkt beim Vergleich BAFA und KfW Unterschied ist die Zuständigkeit der Förderprogramme.
Seit der Reform der BEG gilt folgende Aufteilung:
Förderbereich / Maßnahme | BAFA | KfW |
✔ | – | |
✔ | – | |
✔ | – | |
✔ | – | |
Kellerdeckendämmung | ✔ | – |
Lüftungsanlagen | ✔ | – |
✔ | – | |
Heizungsförderung (z. B. Wärmepumpe) | – | ✔ |
– | ✔ | |
Förderkredite für Sanierungen | – | ✔ |
Seit 2024 wird der Heizungstausch nicht mehr beim BAFA, sondern bei der KfW beantragt.
BAFA vs KfW Förderung im direkten Vergleich
Die wichtigsten Unterschiede zwischen BAFA und KfW lassen sich am besten in einer direkten Gegenüberstellung erkennen.
Merkmal | BAFA Förderung | KfW Förderung |
Institution | Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle | Kreditanstalt für Wiederaufbau |
Fokus | Einzelmaßnahmen an bestehenden Gebäuden | Heizungsförderung und größere Sanierungen |
Typische Maßnahmen | Dämmung, Fenster, Türen, Lüftung, Energieberatung | Heizungsförderung, Effizienzhaus-Sanierung, Förderkredite |
Förderart | Zuschuss | Zuschuss oder Kredit |
Antragstellung | direkt beim BAFA oder bequem über sofort-foerderung.de | über die KfW bzw. teilweise über die Hausbank oder bequem über sofort-foerderung.de |
Kombination möglich | ja, mit KfW für andere Maßnahmen | ja, mit BAFA für andere Maßnahmen |
Grundsätzlich gilt: BAFA fördert vor allem energetische Einzelmaßnahmen an Gebäuden, während die KfW insbesondere für Heizungsförderungen und umfangreiche Sanierungen zuständig ist.
Welche Förderungen bietet das BAFA?
Das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) unterstützt vor allem Einzelmaßnahmen zur energetischen Verbesserung von Gebäuden im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG).
Typische Förderungen sind beispielsweise:
Dämmung von Dach, Fassade oder Kellerdecke
Austausch von Fenstern oder Außentüren
Einbau effizienter Lüftungsanlagen
moderne Gebäudetechnik zur Energieeinsparung
Energieberatung für Wohngebäude
Die Förderung erfolgt in der Regel als direkter Zuschuss zu den Investitionskosten.
Wichtig zu wissen: Die Förderung für neue Heizungen läuft seit der Reform der BEG über die KfW und nicht mehr über das BAFA.
Welche Förderungen bietet die KfW?
Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) ist für zentrale Förderprogramme im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) zuständig.
Dazu gehören unter anderem:
Heizungsförderung für klimafreundliche Heizsysteme
Kredite für energetische Sanierungen
Effizienzhaus-Sanierungen
Förderprogramme für klimafreundlichen Neubau
Besonders relevant für viele Eigentümer ist die Heizungsförderung über die KfW.
Je nach Maßnahme können beispielsweise möglich sein:
eine Grundförderung für klimafreundliche Heizungen
zusätzliche Boni (z. B. Geschwindigkeitsbonus oder Einkommensbonus)
eine Förderung von bis zu 70 % der Investitionskosten
Zuschüsse von bis zu mehreren zehntausend Euro pro Wohneinheit
Die genaue Höhe der Förderung hängt unter anderem von der Art der Heizung, den technischen Voraussetzungen und möglichen Bonusprogrammen ab.
BAFA und KfW kombinieren – geht das?
Viele Eigentümer fragen sich: Kann man BAFA und KfW kombinieren?
Die Antwort lautet: Ja, aber nicht für dieselbe Maßnahme.
Das bedeutet:
dieselbe Sanierungsmaßnahme darf nicht doppelt gefördert werden
verschiedene Maßnahmen können jedoch über unterschiedliche Programme gefördert werden
Beispiel aus der Praxis
Ein Hausbesitzer saniert ein Einfamilienhaus.
Geplante Maßnahmen:
neue Wärmepumpe
Fassadendämmung
neue Fenster
Mögliche Förderstrategie:
KfW Förderung für die Wärmepumpe
BAFA Förderung für Dämmung und Fenster
Dadurch lassen sich mehrere Förderprogramme sinnvoll kombinieren.
Voraussetzungen für Förderungen
Damit Eigentümer Fördermittel erhalten, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein.
Typische Anforderungen sind:
Antrag vor Beginn der Maßnahme stellen
Umsetzung durch Fachunternehmen
teilweise Energieberater erforderlich
technische Mindestanforderungen müssen erfüllt sein
Durch einen individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) sind höhere Zuschüsse möglich. Dieser wird von einem Energieberater erstellt.
Werden auch Kosten für Beratung und Antragstellung gefördert?
Neben den eigentlichen Sanierungsmaßnahmen können häufig auch Kosten für Planung, Energieberatung und Baubegleitung gefördert werden. Dazu zählen beispielsweise Leistungen von Energieeffizienz-Experten oder spezialisierten Fördermittel-Services, die Eigentümer bei der Planung der Maßnahmen, der Förderprüfung und der Antragstellung unterstützen. In vielen Fällen können 50 % dieser Kosten bezuschusst werden, wenn sie im Rahmen der Förderprogramme anerkannt sind.
Auch unser Service von sofort-foerderung unterstützt Eigentümer dabei, passende Förderprogramme zu finden, die Voraussetzungen zu prüfen und den Förderantrag korrekt zu stellen. So lassen sich Fördermöglichkeiten oft deutlich einfacher ausschöpfen.
Wenn Sie Unterstützung bei der Fördermittelbeantragung wünschen, können Sie Ihre Möglichkeiten direkt über unseren Service zur Fördermittelbeantragung prüfen.
Vorteile staatlicher Förderprogramme
Förderungen bieten Eigentümern mehrere Vorteile:
Niedrigere Investitionskosten
Zuschüsse und Förderkredite reduzieren die Kosten einer Modernisierung erheblich.
Steigende Immobilienwerte
Energetische Sanierungen erhöhen langfristig den Wert einer Immobilie.
Niedrigere Energiekosten
Moderne Heizungen und bessere Dämmung senken dauerhaft den Energieverbrauch.
Beitrag zum Klimaschutz
Die Förderung unterstützt den Umstieg auf klimafreundliche Technologien.
Fazit: BAFA oder KfW – welche Förderung lohnt sich?
Beim Vergleich Bafa vs KfW Förderung zeigt sich: Beide Programme ergänzen sich.
BAFA fördert vor allem energetische Einzelmaßnahmen
KfW ist für Heizungsförderungen und große Sanierungen zuständig
Viele Projekte lassen sich durch eine Kombination beider Programme optimal fördern
Wer eine Modernisierung plant, sollte die Fördermöglichkeiten frühzeitig prüfen. So lassen sich staatliche Zuschüsse optimal nutzen.
Meistgestellte FAQ's
Wann lohnt sich eine staatliche Förderung für eine Sanierung?
Eine staatliche Förderung lohnt sich besonders bei energetischen Modernisierungen, da Zuschüsse und Förderkredite die Investitionskosten deutlich senken können.
Vor allem bei Maßnahmen wie Heizungstausch, Dämmung oder Fensteraustausch können Eigentümer von attraktiven Förderprogrammen profitieren.
Braucht man für BAFA oder KfW Förderung einen Energieberater?
Für viele Förderprogramme ist ein Energieberater erforderlich. Dieser erstellt beispielsweise einen individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) oder bestätigt, dass die technischen Anforderungen der Förderprogramme eingehalten werden.
Ein Energieberater kann außerdem dabei helfen, die passenden Förderprogramme zu finden und den Antrag korrekt vorzubereiten. In diesem passenden Beitrag erfahren Sie mehr darüber ob eine Fensterförderung ohne Energieberater möglich ist. Bei weiteren Fragen kontaktieren Sie uns gerne.
Muss der Förderantrag vor Beginn der Sanierung gestellt werden?
Ja, der Förderantrag muss gestellt werden, bevor eine Maßnahme beauftragt oder begonnen wird. Wenn Arbeiten bereits gestartet wurden, kann der Anspruch auf Förderung entfallen.
Welche Gebäude können gefördert werden?
Förderprogramme richten sich in erster Linie an Eigentümer von Wohngebäuden.
Dazu gehören zum Beispiel:
Einfamilienhäuser
Mehrfamilienhäuser
Eigentumswohnungen
teilweise auch vermietete Wohngebäude
Die genauen Voraussetzungen hängen vom jeweiligen Förderprogramm ab.
Wie lange dauert es, bis eine Förderung ausgezahlt wird?
Die Dauer bis zur Auszahlung kann unterschiedlich sein. In vielen Fällen erfolgt die Auszahlung nach Abschluss der Maßnahme und Einreichung der erforderlichen Nachweise. Je nach Programm und Bearbeitungszeit kann dies mehrere Wochen dauern.
Wie hoch kann eine Förderung für eine energetische Sanierung sein?
Die Höhe der Förderung hängt von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel:
Art der Maßnahme
technische Anforderungen
mögliche Bonusprogramme
In vielen Fällen können mehrere tausend bis zehntausende Euro Förderung pro Wohneinheit möglich sein.
Fördermittel einfach und sicher beantragen
Die richtige Förderung zu finden ist oft nur der erste Schritt. Entscheidend ist, dass der Antrag vollständig, korrekt und rechtzeitig gestellt wird, damit Sie die möglichen Zuschüsse auch tatsächlich erhalten.
Genau dabei unterstützen wir Sie. Über unser Formular können Sie schnell und unkompliziert prüfen lassen, welche Fördermittel für Ihr Vorhaben infrage kommen. Unsere Experten begleiten Sie bei Bedarf durch den gesamten Prozess – von der Förderprüfung bis zur Antragstellung.
Nutzen Sie einfach unser Kontaktformular und lassen Sie Ihre Fördermöglichkeiten unverbindlich prüfen.
Oder rufen Sie uns direkt an. Wir beraten Sie gerne persönlich zu Ihren Fördermöglichkeiten.
+49 821 209 591 07

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